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Till The World Ends
Noch vor der Veröffentlichung von Britneys siebtem Album "Femme Fatale" wird mit "Till The World Ends" die zweite Single der Platte veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Up-Tempo-Song, an dem Kollegin Ke$ha mitgeschrieben hat, dessen Refrain sich v.a. aus "WOAH OH-OH-OH-OH-AHHHH" zusammensetzt und fast schon nach einer Fußballhymne klingt. Produziert wurde das Lied erneut von Dr. Luke, Max Martin und Billboard. Britney hatte das Lied erst kurz vor der Veröffentlichung aufgenommen und setzt sich dafür ein, dass es anstelle von "I Wanna Go" die zweite Single wird. Die Kritiken sind erneut positiv. So schreibt Skiddle: "Was als sexy und verführerisches Liedchen beginnt, wird zu einer ziemlich scharfen Schnitte Power-Pop." Digital Spy berzeichnet die Nummer als Britneys "erbaulichste und selbstbewussteste Nummer seit 'Stronger'" und der Rolling Stone beschreibt die Single sogar als "Britneys schrulligste und schrägste Single seit 'Toxic'".

Regie für das Video führt Ray Kay, der zwei Versionen des Clips veröffentlicht. Die Standard-Version zeigt Britney, wie sie im Untergrund mit Leuten tanzt, während die Welt inmitten eines apokalyptischen Unwetters unterzugehen scheint. Im zweiten Teil, dem "Choreografie Cut", wird die apokalyptische Stimmung des Directro's Cut weniger eingefangen und der Fokus auf die Choreografie gelegt. Zu diesem Schritt entscheiden sich der Produzent und Britneys Team, nachdem Fans weltweit kritisierten, dass in "Hold It Against Me" zu wenig Tanzszenen vorkommen.

Zu Ostern veröffentlicht Britney eine Remix-Version des Liedes, "The Femme Fatale Remix", auf dem neben Mitschreiberin Ke$ha auch Nicki Minaj zu hören ist, die Britney als Gaststar auf Tour begleiten wird. Soundtechnisch wirkt die Version urbaner. Sowohl das Original als auch der Remix werden ein kommerzieller Erfolg. So erreicht "Till The World Ends" beispielsweise Platz 1 in Südkorea und in den Dance Charts der USA sowie Frankreich und Polen (Airplay), Position 2 in Norwegen und Russland (Airplay) und wird zu Britneys achtem Top-3-Hit in den USA. In zahlreichen Ländern erreicht der Song ebenfalls die Top 10 und wird mehrfach mit Edelmetall ausgezeichnet. Vor allem in den USA zeichnet sich das Lied durch Langlebigkeit aus und erreicht sogar Britneys bis dato beste Platzierung in den Airplay 100 mit Rang 4.
Hold It Against Me
Das Jahr beginnt mit Britneys neuer Single "Hold It Against Me", die in den USA am 11.1.11 Premiere feiert und sofort weltweit bei iTunes zum Kauf freigegeben wird. Es handelt sich dabei um eine Up-Tempo-Nummer, die von Dr. Luke, Max Martin und Newcomer Billboard produziert wurde und den bis dahin nur im Untergrund bekannten Dubstep-Sound mainstreamfähig macht, wofür es zahlreiche gute Kritiken gibt. Artist Direct urteilt darüber z.B.: "(Hold It Against Me) besitzt dabei jedoch raffiniert ausgetüftelte ätherische Eleganz, womit Britney ein neues Territorium betritt und die Grenzen des Dance-Pops einmal mehr verschiebt." Die Single beschert Britney jede Menge Rekorde. So erzielt sie im Radio-Bereich einen neuen Spin-Rekord (USA, Kanada, Australien) für die meisten Plays am ersten Tag und den größten Zuwachs innerhalb einer Woche. Insgesamt schafft das Lied das höchste Airplay-Debüt in 18 Jahren in den USA (Platz 16) und das zweithöchste Debüt (mit Madonnas "Frozen", 1998) überhaupt nach Mariah Careys "Dreamlover" (1993). Außerdem wird "Hold It Against Me" zum meist verkauften Lied einer Künstlerin in der Debüt-Woche (USA: 411 000, Kanada: 37 000, Frankreich: höchste Verkaufszahlen am Eröffnungstag, genaue Zahl nicht veröffentlicht) und steigt zum zweiten Mal in Folge direkt auf Platz 1 in den USA ein. Jene Rekorde werden im Laufe des Jahres jedoch von Lady Gagas "Born This Way" gebrochen. Britney bleiben allerdings die Rekorde, dass sie als einzige Künstlerin neben Mariah Carey mehr als einmal direkt auf Platz 1 einsteigt und des Weiteren mit zwei Singles hintereinander direkt auf Platz 1 in die Billboard 100 einsteigt. Ferner ist sie von diesem Zeitpunkt an die jüngste Künstlerin, die in drei Dekaden Platz 1 erreichte. Außerdem ist sie die erste Künstlerin, die in den Dekaden 90, 00 und 10 einen Nummer-1-Hit verbucht.

"Hold It Against Me" erreicht auf Anhieb Platz 1 in über 20 Ländern bei iTunes und Platz 1 in den offiziellen Charts von Belgien, Dänemark, Finnland, Kanada, Neuseeland, Südkorea und den USA (Hot 100, Downloads, Dance Club Play). Abschließend verbessert die Single Britneys persönlichen Airplay-Rekord, indem Platz 5 der Billboard Airplay Hot 100 erreicht wird.

Das dazugehörige Video feiert erst am 17. Februar Premiere. Regie führte Jonas Åkerlund, für die Choreografie zeigt sich Brian Friedman, den Britney schon für "I'm A Slave 4 U" und "Toxic" engagierte, verantwortlich. Der Clip gilt als künstlerische Aufarbeitung von Britneys Leben im Rampenlicht zwischen 1999-2011 und symbolisiert ihre Auferstehung auf artistische Art. Sehr rasche Schnittabfolgen und Britneys Kampf gegen ein Body-Double markieren wesentliche Grundzüge des Videos.
Femme Fatale
Am 2.2.11 kündigt Britney den Titel ihres Albums an: "Femme Fatale". Twitternd schreibt sie dazu: "Ich habe mein Herz und meine Seele während der letzten 2 Jahre in dieses Album gelegt. Ich habe alles, das ich habe, investiert. Dieses Album ist für euch, meine Fans, die mich immer unterstützt haben und mir bei jedem Schritt des Weges treu ergeben waren! Ich liebe euch alle! Sexy und stark, gefährlich und mysteriös, Cool und selbstsicher!"

Die Veröffentlichung Ende März 2011 geht einher mit zahlreichen Promotions-Auftritten. Alles beginnt in Las Vegas mit einer Überraschungsperformance im Palms Casino Hotel anlässlich eines Specials für MTV. Es folgen weitere TV-Aufzeichnungen aus San Francisco für "Good Morning, America" oder die Jimmy Kimmel Show. Weiter gibt Britney Interviews im Radio oder für Magazine wie V, Out, Rolling Stone oder Harper's Bazaar. Soundtechnisch orientiert sich das Werk an einem Dance-Sound, den Britney, wie schon bei der Vorabsingle "Hold It Against Me", nur weniger energisch, mit Dubstep-Elementen ergänzt. Aus Britneys Feder stammt dieses Mal nur der japanische Bonus-Track "Scary", weitere Songs von Britney (z.B. "Fed-Ex" oder "Every Day") schaffen es nicht auf das Album. Neben den beiden Singles "Hold It Against Me" und "Till The World Ends" sorgen v.a. "Big Fat Bass" (wegen der Kollaboration mit Will.i.am), "Criminal" (eine balladeske Nummer mit mittelalterlichen Flötenmelodie, die sich vom restlichen Sound des Albums abhebt) und Bonus-Track "He About To Lose Me" (Britneys Stimme erklingt nicht verzerrt und kaum bearbeitet) für Schlagzeilen.
Die Kritiken sind durchweg positiv. Popjustice bezeichnet "Femme Fatale" als "2. Blackout" und resümiert: "der Dubstep kommt in der DNA dieses Albums vor. Ihr neues Album mag vollgestopft mit fantastischem, aggressivem Robopop sein, aber letzten Endes bleibt Britney nach wie vor Britney." Das Rolling Stone Magazine, das Britneys Album "Blackout" im Jahr 2010 als das Werk bezeichnete, das die folgenden fünf Jahre der Popmusik geprägt hat, betont erneut Britneys Rolle als Trendsetter, indem es heißt: "Britney Spears ist die heimliche Vorreiterin der Popmusik." Der Digital Spy bezeichnet den Mix aus Britneys Dance-Popmusik mit Dubstep-Elementen gar als "Dub-Pop-Hybrid".

Kommerziell wird das Album ebenfalls zum Erfolg und erreicht auf Anhieb Platz 1 der Billboard 200 Album Charts. Dadurch wird Britney zur ersten Frau überhaupt, die es schafft, mit sechs Alben auf Platz 1 zu debütieren. Außerdem ist sie die Künstlerin mit den meisten Nummer-1-Alben in diesem noch jungen Jahrtausend, die einzige, deren sieben Alben in den Top-2 debütierten und die jüngste Künstlerin, die Nummer-1-Alben in drei Dekaden (90, 00, 10) erzielte. Außerdem erreicht das Album Platz 1 in Australien, Kanada, Mexiko, Russland und Südkorea sowie die Top 10 in über 20 Ländern.

Im Zuge der Album-Veröffentlichung errechnet Beliebtheitsbarometer Amplicate, dass Britney im ersten Jahresviertel 2011 der beliebteste Promi innerhalb sozialer Medien wie Twitter und Facebook war, wobei sie über eine Beliebtheitsquote von 96% positiver Äußerungen kommt. MTV England wählt Britney im selben Zeitraum zur "Queen of Pop". Nutzer von MTV USA wählen "Femme Fatale" im Juli zum besten Album des ersten Halbjahres 2011.
S&M featuring Rihanna
Via Twitter fragt Superstar Rihanna ihre Fans im April, wen sie sich für einen Remix ihres Hits "S&M" wünschen, und die Wahl fällt auf Britney. Diese stimmt zu, neue Passagen für das Lied einzusingen. Kurz darauf twittert Rihanna bestätigend: "Ich mache eine #SEXY Zusammenarbeit, die supa dupa bald kommt!!!! OH YEAH!!! Auf vielfache Nachfrage...." und "Its BRITNEY BITCH!!!!". Britney machte ihre Fans davor mit den Zeilen "@rihanna Denkst du, sie sind bereit Ri Ri?... -Britney" scharf auf den Song. Sofort nach der Veröffentlichung stürmt das Lied auf Platz 1 bei iTunes, nicht nur in den USA. In den USA beschert der Song Britney sogar ihren fünften Nummer-1-Hit. Im Rahmen der Billboard Awards 2011 treten Britney und Rihanna am 22. Mai gemeinsam auf und führen ihr Lied auf, welches später sogar Teil von Britneys Tour wird. Britney fährt während des gemeinsamen Auftritts im letzten Drittel des Liedes plötzlich auf einem Thron sitzend auf die Bühne und leistet Rihanna in einem Bunny-Kostüm Gesellschaft. Der Auftritt gilt als Highlight der Verleihung.
The Femme Fatale Tour
Im Zuge der Veröffentlichung ihres Albums kündigt Britney eine Tournee, die "Femme Fatale Tour" an, die sie zunächst durch die USA führt. Termine für Europa werden später bekannt gegeben. Nach der Promotion für das Album nimmt Britney die Tour-Proben auf und schafft dabei dennoch die Balance, um genügend Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, u.a. wird sie immer wieder gemeinsam mit Freund Jason Trawick bei Baseballspielen ihres Sohnes Sean Preston gesichtet. Vor dem Tourstart nimmt sie aufgrund der Proben jedoch weniger öffentliche Termine wahr, übernimmt aber beispielsweise die Moderation und Bewirtung (ihr Vater ist für das Catering zuständig, sie kocht Tee) einer Wohltätigkeitsveranstaltung (St. Bernard Projekt) für Geschädigte von Hurrikan Katrina, der 2005 Britneys Heimatstaat Louisiana schwer verwüstete.

Der Tourstart erfolgt am 17. Juni in Sacramento, das bis auf den letzten Platz ausverkauft ist. Britney präsentiert neun Lieder ihres aktuellen Albums (darunter die Bonussongs "Up'n'Down" und "He About To Lose Me") sowie ältere Hits wie "I'm A Slave 4 U", "Toxic" oder "Don't Let Me Be The Last To Know". Thematisch beschäftigt sich die Tour mit "Femme Fatales" der Geschichte (Marilyn Monroe) oder spielt an diversen Orten der Welt (Ägypten, Japan). Im Vergleich zur "Circus"-Tour wirkt Britney vitaler, fröhlicher und singt inzwischen in Teilen hörbar live mit. Die Fans sind hellauf begeistert und die Kritiken zur Show sind im Großen und Ganzen positiv. Der Sacramento Bee bewertete die Premiere löblich: "Sie trat die komplette Show auf wie ein Profi. Die ausverkaufte Halle war von Beginn an von Spears' herausragenden Songs begeistert."
Musikmagazin Rolling Stone bewertet die Show ebenfalls positiv, indem es heißt: "Der Abend gehörte ganz Britney: Sie konnte beweisen, dass sie sich als Showgirl immer noch weiterentwickelt. Und nicht nur das, sie macht das auch noch besser als es selbst ihre eingefleischten Verteidiger vorhergesagt hätten." Als eines der weiteren Highlights gilt auch die ausverkaufte Show in Los Angeles, wo zahlreiche Prominente zu Gast sind und Nicki Minaj sogar gemeinsam mit Britney bei "Till The World Ends" auf der Bühne steht.
I Wanna Go
Mit "I Wanna Go" veröffentlicht Britney ab Juni die dritte Single ihres Albums. Der Track wird sogar zum Sommer-Song von US-Sender "Bravo" erkoren, wobei er als Titelsong der Sommerkampagne des Senders eingesetzt wird und dabei auch in über 700 Kinos in einem Werbespot gespielt wird.

Die Regie beim Videodreh übernimmt Chris Piliero. Erstmals in ihrer Karriere kann Britney im Clip ihr Talent für Komödien unter Beweis stellen, da das Video den Schwerpunkt analog zur Textstelle "be a little inappropriate" auf unerhörte Vorfälle legt und Britney in diversen ironischen und überspitzten Situationen zeigt. Beispielsweise verpasst Britney im Clip einem Fan einen Klapps auf den Hintern oder reizt einen Polizisten auf offener Straße. MTV lobt dabei vor allem Britneys Authentizität im Clip als einzigartig im gegenwärtigen Pop-Business.
Criminal
Nach dem Erfolg von "I Wanna Go" (Britneys nächstem Top-10-Hit in den USA und #1 in den Radio Pop Charts) wird im Herbst als vierte Single "Criminal" aus "Femme Fatale" ausgekoppelt. Chris Piliero führt nach dem populären Clip zu "I Wanna Go" auch dieses Mal Regie. Gedreht wird in London im Rahmen von Britneys Vorbereitungen für den Europa-Teil ihrer Tournee. Für Schlagzeilen sorgt das Video, in dem auch Britneys Freund Jason Trawick mitspielt und einen Kriminellen darstellt, weil Britney mit einer Pistole ausgerüstet, eine Frau mimt, die ein Lebensmittelgeschäft ausraubt, und am Schluss sogar in eine Schießerei verwickelt ist. Manche englische Politiker kritisierten das Video deshalb, weil es gewalttätige Unruhen Londons zu Jahresbeginn diskreditiere. Dennoch gibt es außerhalb Englands überwiegend positive Kritik, so wird der durchaus auch ernste Clip als 2011-Version von Bonnie & Clyde bezeichnet. Obwohl das Lied europaweit ein Radio-Hit wird (sogar Platz 1 auf mehreren deutschen Stationen) bleibt ein großer kommerzieller Erfolg aus und das Lied, das als Remix von "B in The Mix 2: The Remixes" erscheint, kann sich nur in einigen wenigen Ländern in den Top 10 bzw. Top 20 platzieren. In Deutschland erscheint "Criminal" nicht als Maxi-Single, weshalb es nicht chartet. Im selben Zeitraum gibt Britney mehreren europäischen TV-Sendern Interviews, die ihre Europa-Tournee bewerben sollen.
Verlobung
Nach Ende der Europa-Etappe ihrer Tournee und einem Konzert in Abu Dhabi begibt sich Britney abschließend nach Südamerika, wo sie in Brasilien, Argentinien, Chile, Peru, Kolumbien, Venezuela, Mexiko, Puerto Rico und in der Dominikanischen Republik Konzerte gibt. Außerdem feiert sie in diesen Tagen ihren 30. Geburtstag. Im selben Zeitraum erscheint auch die "Femme Fatale Tour"-DVD (Gold- oder Platin-Auszeichnungen folgen weltweit) und MTV wählt "Femme Fatale" zum Album des Jahres 2011. Für Schlagzeilen aus privater Sicht sorgt Britneys Verkündung ihrer Verlobung mit Freund Jason Trawick. Die Medien überschlagen sich daraufhin bis zum Jahresende mit Mutmaßungen, wann und wie die Hochzeit 2012 gefeiert werden wird. Britney kündigt derweil eine künstlerische Pause von einigen Wochen an.