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Rasender Erfolg von "Scream & Shout" und Trennung von Jason
Zu Jahresbeginn setzt "Scream & Shout", die Single von will.i.am und Britney, ihren Höhenflug in den Charts fort. Britney erreicht zum dritten Mal nach "...Baby One More Time" (1999) und "Lucky" (2000) Platz 1 der Deutschen Single Charts und kann somit auf drei Dekaden mit Nummer-1-Hits in Deutschland zurückblicken. Das Lied verweilt neun Wochen auf der Top-Position. Außerdem erreicht es auch Platz 1 in Belgien, Brasilien, Bulgarien, Dänemark, England, Israel, Irland, Italien, den Euro-Charts, Frankreich, Finnland, Kanada, Kroatien, Luxemburg, Norwegen, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Polen, Schottland, der Schweiz, Spanien, Venezuela, den Welt Charts sowie in über 60 Ländern bei iTunes. Wäre das Lied auch in Australien (#2), Schweden (#2), den USA (#3) und Südkorea (#3) auf Platz 1 gegangen, wäre das Lied neben Elton Johns "Candle In The Wind" und Britneys "...Baby One More Time" das einzige Lied, das in allen offiziellen Single Charts der Welt Platz 1 erreicht hätte. Ferner wird der globale Riesenhit mehrfach mit Edelmetall-Auszeichnungen überhäuft. Im März wird "Scream & Shout" als Titelsong der TV-Serie "Germany's Next Top Model" ausgewählt.

Am 8. Januar bestätigt Britney selbst die Arbeit an einem neuen Album mit einem Tweet: "Ich sehe so viel Geschnatter über neue Musik da draußen. Bin froh, dass ihr alle darauf Acht gebt ;) Viel Arbeit 2013 zu erledigen! LOS GEHT'S!" Im Zuge dessen berichten Medien immer wieder von einer Zusammenarbeit mit Hit-Boy, der bislang noch nicht mit Britney gearbeitet hatte. Weiter werden die Namen Darkchild, Elijah Blake, Karl Broderick, Antony Preston, Sandy Vee, will.i.am, Emily Wright, Bonnie McKee, Danja und Michael Angelakos erwähnt, wenn es um Produzenten oder Songschreiber geht.

Am 11. Januar gibt Britney offiziell die Trennung von ihrem Verlobten Jason Trawick bekannt. In einer offiziellen Stellungnahme lautet es: "Jason und ich haben uns entschieden, unsere Verlobung zu lösen. Ich werde ihn immer schätzen und wir werden gute Freunde bleiben."
David Lucado
Ab Februar wird Britney immer wieder mit einem Mann gesichtet, mit dem sie regelmäßig ausgeht. Dabei handelt es sich um David Lucado (27), einen Anwaltsgehilfen aus Atlanta, der mit Britney u.a. öfter Golf spielt oder einkaufen geht. Im März zeigen sich die beiden erstmals Händchen haltend in der Öffentlichkeit. Im Zuge von Verhandlungen um eine eigene Show in Las Vegas, die seit Januar Gerüchten zufolge für das Jahresende 2013 geplant wird, begleitet David Britney und ihr Team zu Verhandlungen.
"Ooh La La" und Album-Aufnahmen
Im April wird bekannt, dass Britney den Titelsong für den Kinofilm "Die Schlümpfe 2" singen wird, der den Titel "Ooh La La" trägt und von Dr. Luke produziert wurde. Im dazugehörigen Video, das von Marc Klasfeld gedreht wird, haben sogar Britneys Söhne Sean Preston und Jayden James einen Gastauftritt. Charttechnisch kann der Popsong nicht an die Erfolge von "Scream & Shout" zu Jahresbeginn anknüpfen, landet in einigen Ländern gerade so in den Top 100, in Ungarn und Belgien gelingt eine Platzierung in den Top 10 und in Südkorea, Taiwan und Hong Kong wird sogar Platz 1 erzielt.
Parallel dazu ist Britney mit den Aufnahmen ihres nächsten Studioalbums beschäftigt. Den ganzen Sommer über erscheinen immer wieder Tweets und Äußerungen von Produzenten und Songschreibern, die mitwirken wollen, während will.i.am als Executive Producer bestätigt wird. Im Mai übernimmt Britney die Co-Moderation beim Wangto Tango Festival in Los Angeles.
"Work Bitch" und "Britney Jean"
Im September feiert mit "Work Bitch", an dem Britney auch selbst mitgeschrieben hat, die erste Single aus ihrem achten Studioalbum Premiere. Die Kritiken sind meist überaus positiv, neben dem teils unkonventionellen Aufbau und dem Sound wird auch immer wieder die Botschaft, dass man für sein Auskommen arbeiten müsse, gelobt. Britneys Promotion des Club-Songs beschränkt sich indes auf wenige Radio-Interviews und auch die Chart-Erfolge gestalten sich eher moderat. Dennoch schafft es das Lied in den meisten Ländern in die Top 20, in Belgien, Kanada, Finnland, Griechenland, Italien, im Libanon, Mexiko, Schottland, Spanien, der Türkei, England, Venezuela und den Welt Charts schafft der Track sogar die Top 10. Die höchste Platzierung gelingt mit Rang 2 in den Dance Charts von England und den USA sowie den Single Charts von Belgien. Platin gibt es in Kanada, Schweden und Venezuela; Gold in Australien, Dänemark und Mexiko. Regie im Video führt Ben Mor, der Britney an unterschiedlichen Schauplätzen in diversen Kostümen präsentiert und einige Tanz-Szenen unterbringt.

Im Oktober gibt Britney mit "Britney Jean" den Titel ihres Longplayers bekannt, welcher im November erscheint und sich dadurch auszeichnet, dass Britney an jedem Lied mitgeschrieben hat (weshalb sie "Britney Jean" auch als ihr persönlichstes Album bezeichnet) und ein Duett mit ihrer Schwester Jamie Lynn darauf zu finden ist. Promotet wird die Platte hauptsächlich mittels einer weiteren TV-Doku, "I Am: Britney Jean". Für mediale Aufmerksamkeit sorgen noch der von William Orbit produzierte Track "Alien", "It Should Be Easy" von will.i.am, das in Deutschland Titelsong von "Germany's Next Top Model" wird, und Fan-Favorit "Til It's Gone", produziert u.a. von David Guetta. Die Kritiker bewerten das Album gemischt, von Billboard wird es z.B. als ein Übergangs-Album bezeichnet. In Britneys persönlicher Chart-Geschichte markiert es das erfolgloseste Album ihrer Karriere, lediglich in China gelingt ihr der Sprung auf Platz 1 und die Top 3 werden nur in den Welt Charts erzielt. In die Top 10 schafft es das Album nur noch in Argentinien, Kanada, Mexiko, der Schweiz und den USA. Gold-Auszeichnungen gibt es in Brasilien, Kanada, Mexiko und Venezuela.
"Perfume" und Las Vegas: Britney Spears - Piece Of Me
Im Zuge der Veröffentlichung von "Britney Jean" wird mit "Perfume" die zweite Single, eine Ballade, veröffentlicht, die in den Charts jedoch untergeht (Top 10 in Südkorea, Top 20 in Belgien und Spanien). Für Schlagzeilen sorgt sie trotzdem, nämlich dadurch, dass lediglich eine stark entschärfte Version des ursprünglich offenbar gewaltvollen Musikvideos veröffentlicht wird, was den Unmut von Regisseur Joseph Kahn auf sich zieht, der diesen wiederholt deutlich macht.

Das Jahresende steht jedoch ganz im Zeichen von Las Vegas. In Interviews über das gesamte Jahr verteilt sprach Britney indirekt immer wieder eine feste Show in Las Vegas im Zuge ihrer offensichtlichen Tanzproben an. Doch offiziell bestätigt wird das zweijährige Engagement erst während der Veröffentlichung von "Work Bitch", was Britney vertragstechnisch allerdings auch untersagt, in den USA außerhalb von Vegas musikalisch öffentlich aufzutreten. Premiere feiert die Show am 26. Dezember 2013. Britney präsentiert sich tänzerisch wieder fit, unterhaltungstechnisch auf hohem Niveau und gibt überwiegend ihre großen Hits zum Besten. Die Show erhält fast durchweg Lobeshymnen in höchsten Tönen und ist in den ersten Monaten stets ausverkauft. Selbst Britneys Playback wird in den Medien oftmals aufgrund der aufwendigen Show als gerechtfertigt dargestellt. Die Show ist auch immer wieder Anlaufstelle für prominente Kollegen, wie z.B. Katy Perry, Tyra Banks, Lady Gaga, Jessica Alba, Shania Twain, Adam Lambert und Bruno Mars.